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Route 66 im Tesla: Chicago nach Santa Monica in 14 Tagen

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Route 66 im Tesla: Chicago nach Santa Monica in 14 Tagen

Warum die Route 66 im Tesla?

Die Route 66 ist nicht einfach eine Straße – sie ist ein Versprechen. 3.940 Kilometer von Chicago nach Santa Monica, quer durch acht Bundesstaaten, vorbei an Neonlichtern, Geisterstädten und endlosen Horizonten. Und ja: Man kann sie vollelektrisch fahren. Wir haben es bewiesen – alle Etappen finden Sie auf unserer Streckenübersicht zur Route 66 mit dem Tesla.

Als ich die Strecke zum ersten Mal mit meinem Sohn im Tesla fuhr, war die häufigste Frage: Schaffst du das überhaupt mit einem Elektroauto? Die Antwort ist nicht nur Ja – die Route 66 im Tesla ist besser als mit einem Verbrenner. Kein Tankstellengeruch. Kein Motorenlärm auf dem Campingplatz. Und dank Tesla Camp Mode schlafen Sie bei perfekten 21°C, während draußen die Wüste glüht.

Die Route: 14 Tage, 8 Bundesstaaten

Unser erprobter Reiseplan teilt die Mother Road in entspannte Tagesetappen:

Woche 1: Chicago → Oklahoma City

  • Tag 1–2: Chicago, Illinois – Start am offiziellen Startpunkt (Adams St & Michigan Ave). Deep-Dish Pizza, Millennium Park, das Art Institute. Erste Nacht in Joliet.
  • Tag 3: Pontiac → Springfield, Illinois – Route 66 Hall of Fame, Walldog Murals, Lincoln's Tomb. Supercharger in Springfield.
  • Tag 4: St. Louis, Missouri – Gateway Arch, Ted Drewes Frozen Custard. Chain of Rocks Bridge bei Sonnenuntergang.
  • Tag 5–6: Missouri → Oklahoma – Die Ozarks, dann flaches Land. Devil's Elbow, Gary's Gay Parita. Supercharger in Joplin.
  • Tag 7: Oklahoma City – National Cowboy Museum, Pops on Route 66 (die ikonische Soda-Flasche). Ruhetag.

Woche 2: Oklahoma City → Santa Monica

  • Tag 8: Amarillo, Texas – Cadillac Ranch (bei Sonnenuntergang!), Big Texan Steak Ranch. Midpoint Café in Adrian.
  • Tag 9: Tucumcari → Santa Fe, New Mexico – Blue Swallow Motel (Fotostopp), dann der Abstecher nach Santa Fe für Kunst und Green Chile.
  • Tag 10: Albuquerque → Gallup – Old Town, Breaking Bad Drehorte, El Rancho Hotel in Gallup.
  • Tag 11: Petrified Forest, Arizona – Painted Desert, Wigwam Motel in Holbrook.
  • Tag 12: Flagstaff → Seligman – Detour zum Grand Canyon South Rim (1,5 Stunden). Seligman: Geburtort der Route 66 Wiederbelebung.
  • Tag 13: Kingman → Oatman → Needles – Wildesel in Oatman, dann die Mojave-Wüste. Supercharger in Needles.
  • Tag 14: Barstow → Santa Monica – Durch die Wüste ans Meer. Ankunft am Santa Monica Pier, dem offiziellen Endpunkt der Route 66. Sie haben es geschafft.

Die komplette Strecke mit Etappen und KML-Dateien steht als Route-66-Route bereit.

Laden auf der Route 66: Kein Problem

Das Tesla Supercharger-Netzwerk deckt die gesamte Route 66 ab. Hier die wichtigsten Ladepunkte:

Etappe Supercharger Entfernung
Chicago → Springfield Joliet, Normal, Springfield je ~100 mi
Springfield → St. Louis Litchfield, St. Louis ~90 mi
St. Louis → Joplin Sullivan, Rolla, Joplin je ~80 mi
Joplin → OKC Vinita, Tulsa, OKC je ~100 mi
OKC → Amarillo Clinton, Amarillo ~130 mi
Amarillo → Albuquerque Tucumcari, Santa Rosa, ABQ je ~110 mi
ABQ → Flagstaff Gallup, Holbrook, Flagstaff je ~100 mi
Flagstaff → Needles Kingman, Needles ~150 mi
Needles → Santa Monica Barstow, Victorville, SM je ~90 mi

Tipp: Rechnen Sie die Etappen einmal vorab mit ABRP durch – es berücksichtigt Höhenprofil, Temperatur und Zuladung, und genau diese drei erklären die meisten Abweichungen von der Reichweitenanzeige.

Camping auf der Route 66

Die besten Campingplätze, die wir getestet haben:

  1. Pontiac, IL – Humiston-Riverside Park (kostenlos, direkt an der Route)
  2. St. Louis, MO – Cahokia RV Parque (nahe Gateway Arch)
  3. Palo Duro Canyon, TX – Texasʼ kleiner Grand Canyon, 30 Minuten südlich von Amarillo
  4. Santa Fe, NF – Hyde Memorial State Park (Kiefernwald auf 2.500m)
  5. Holbrook, AZ – Petrified Forest Wilderness Camping (BLM Land, kostenlos)
  6. Flagstaff, AZ – Coconino National Forest (Dispersed Camping, kostenlos)

Mit dem Tesla Camp Mode haben Sie Klimaanlage, Musik und USB-Laden die ganze Nacht – ohne den Motor laufen zu lassen. Wie viel Akku eine Nacht im Camp Mode wirklich kostet und wie Sie kostenlose Stellplätze auf BLM-Land legal finden, steht in unseren Boondocking-Regeln für freies Übernachten.

Beste Jahreszeit

  • September–Oktober: Perfekt. Milde Temperaturen (15–28°C), weniger Touristen, goldenes Licht für Fotos.
  • April–Mai: Gut, aber Tornados in Oklahoma/Texas möglich. Wildblumen in Arizona.
  • Juni–August: Heiß in der Wüste (40°C+). Funktioniert mit Tesla Camp Mode, aber planen Sie Ladestopps in der Mittagshitze ein (Batterie wird langsamer).
  • November–März: Möglich, aber kürzere Tage und Kälte. Schnee in Flagstaff.

Was Sie brauchen

Für 14 Tage Mother Road im Elektroauto:

  • Reichweite: Ein Fahrzeug mit realistisch 300+ Meilen. Zwischen Amarillo und Albuquerque wird es sonst rechnerisch eng.
  • Schlafen: Dachzelt oder Bodenzelt plus Schlafmatte. Motels gibt es entlang der 66 reichlich – aber nicht überall dort, wo Sie abends stehen bleiben wollen.
  • Kühlung: Eine 12V-Kühlbox. In Arizona und New Mexico ist das im Sommer keine Bequemlichkeit, sondern der Unterschied zwischen Vorräten und Müll.
  • Versicherung: Vollkasko mit niedriger Selbstbeteiligung – Steinschläge sind auf den alten Abschnitten Normalität.
  • Offline: Karten und Musik vorab herunterladen. Zwischen den Städten gibt es lange Funklöcher.

Los gehtʼs

Die Route 66 wartet nicht. Jeden Tag schließt ein weiterer Diner, verblasst ein weiteres Neonschild. Aber die Straße ist noch da – und elektrisch fährt sie sich besser, als die meisten erwarten.

Als Startpunkte bieten sich Los Angeles und Las Vegas an – von beiden aus sind Sie am ersten Tag auf der Strecke.